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China und die inneren Angelegenheiten

  • asia arab monitoring
  • 14. Feb. 2023
  • 1 Min. Lesezeit

Wenige Wochen nach der Reise Xi Jinpings nach Riadh besucht der iranische Ra'is den sogenannten strategischen Partner in Peking. Nach dem chinesisch- arabischen Gipfel hatte sich Teheran noch über die Einmischung in innere Angelegenheiten beklagt, was die Entsendung eines chinesischen Vizepremiers in den Iran notwendig machte. Jetzt beobachten die Golfstaaten, welche Abmachungen die beiden Staaten treffen werden. Ein iranischer 'Verantwortlicher' sprach in diesen Tagen von der Lieferung von 15000 Drohnen an China, das seinerseits seinen Export von unbemanntem Fluggerät an die Golfstaaten forcieren möchte. Die saudische sharq al awsat schrieb über die Forderung der VAE hinsichtlich dreier umstrittener Inseln unter iranischer Kontrolle internationales Recht anzuwenden. China hat dies für eigene Gebietsansprüche im südchinesischen Meer abgelehnt. Unabhängig von geopolitischen Notwendigkeiten und energiepolitischen Abhängigkeiten dürfte das Image des iranischen Besuchers, der in früheren Tagen als unbarmherziger Richter der islamischen Revolution fungierte und nunmehr Zielscheibe einer wachsenden Protestbewegung ist, für das kommunistisch- säkulare Peking nicht unbedingt glücklich sein.

Vor einigen Tagen schrieb ein Vertreter einer zentralen Denkfabrik in Peking, China soll sich an dem Machtspiel um Einflusszonen mit Washington nicht beteiligen und sich auf wirtschaftliche und technologische Kooperation konzentrieren. Mit zunehmenden globalen Einfluss wird immer deutlicher, dass Worte leichter wiegen als Taten.

 
 
 

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